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Amateurfunk
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Zuerst einmal, was ist denn Amateurfunk überhaupt???

Zum Einstieg zwei Erklärungen laut Amateurfunkgesetz (AFuG)

AFuG § 2: Amateurfunk ist ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird; der Amateurfunkdienst schließt die Benutzung von Weltraumfunkstellen ein.

AFuG § 1: Funkamateur ist der Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung auf Grund der Verfügung 9/1995 des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation der sich mit dem Amateurfunkdienst aus persönlicher Neigung und nicht aus gewerblich-wirtschaftlichem Interesse befasst.

Um am Amateurfunk teilzunehmen muss man also eine recht umfangreiche Prüfung ablegen in der Bereiche der Elektronik, Betriebstechnik und Gesetze geprüft werden.

Nach bestandener Prüfung und einem Antrag auf Zulassung zum Amateurfunkdienst wird einem von der Bundesnetzargentur ein Rufzeichen zugeteilt. Mein Rufzeichen ist DO7LR (Delta Oskar 7 Lima Romeo).

Jedes Land hat ihre eigenen Rufzeichen ähnlich wie Autokennzeichen. So kann man anhand des Rufzeichens Land und Person bestimmen. Deutsche Funkamateure tragen am Anfang des Rufzeichens ein D. Das Rufzeichen darf nur von der Person benutzt werden der es zugeteilt wurde. Ein Missbrauch ist strafbar. 

Im Amateurfunk gibt es viele Frequenzbereiche auf Kurzwelle oder Ultrakurzwelle. Die Kurzwelle erstreckt sich von 1,8 MHz bis 29 MHz und ermöglicht weltweite Funkverbindungen. Im UKW Bereich gibt es Relaisstellen in fast jedem Landkreis über die die Funkamateure kommunizieren.  Weiterhin gibt es viele digitale Betriebsarten oder Funkverbindungen bei denen z.B. der Mond als Reflektor dient (EME-Verbindung). Funkamateure haben auch ihre eigene Amateurfunksatelliten im All (OSCAR = Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio) über denen sie kommunizieren können. Auf der Internationalen Raumstation ISS befindet sich ebenfalls eine Amateurfunkstation.

Einem Funkamateur ist es (anders als einem CB-Funker) gestattet seine Geräte  selbst zu bauen oder zu verändern. Es gibt aber auch viele Amateurfunkgeräte die industriell hergestellt wurden und werden. Die drei großen Firmen sind Icom, Kenwood und Yaesu.

Weitere Informationen zum Thema Amateurfunk findet ihr auf der Seite des deutschen Amateur Radio Club (DARC): www.darc.de in dem Rund 80% der 85000 deutschen Funkamateure Mitglied sind.



Hier ein Bild meiner im Dezember 2011 neu umgebauten Funkstation:




Im Mai 2011 dazugekommen ist ein Kenwood TS-820. Das ca. 1975 gebaute Gerät enthält noch Röhrentechnik und war seinerzeit schon technisch recht aufwändig konstruiert. Auf dem Kenwood steht ein Standart C7800 Transceiver für das 70cm Amateurfunkband.




Als Kurzwellentransceiver dient mir ein ICOM IC-756. Dieses Gerät deckt den Bereich von 1,8 MHz bis 50 MHz also die Amateurfunkbänder 160 bis 6 Meter ab und erreicht eine Sendeleistung von max. 100 Watt. Auf dem Icom steht das Alinco DM-330MW Netzteil das mit seinen 13,8 Volt / 30A alle Geräte versorgt,  daneben steht ein selbst gebauter Umschalter für ext. Lautsprecher sowie Kopfhörer.




Weiterhin nutze ich einen ICOM IC-746. Dieses Gerät deckt die komplette Kurzwelle ab und zudem das 2m Amateurband in Allmode und bis zu 100 Watt Sendeleistung.




Über die örtlichen Relais kommuniziere ich mit einem KENWOOD TM-451E. Dieses Gerät arbeitet im 70cm Amateurfunkband und deckt den Bereich 430 bis 440 MHz mit gut 35 Watt Sendeleistung ab.




Als Handfunkgeräte dienen mir zwei Geräte von YAESU, einmal das VX-8E und ein   VX-3E.

Das VX-8E ist ein sehr kompakter 3 Band Transceiver und sendet im 6m, 2m und 70cm Amateurband mit max. 5 Watt Sendeleistung. Das VX-3 ist ein Winzling und sendet mit max. 3 Watt im 2m und 70cm Band.




Hier ein Größenvergleich Feuerzeug - YAESU VX-3E




Hinter meiner Funkstation befindet sich meine Elektronik-Bastelecke.




Hier ein Bild meiner ersten Amateurfunkstation im Oktober 2008. Mein damaliges Funkgerät war ein KENWOOD TS-440S/AT. Mein erstes Handfunkgerät war ein  KENWOOD TH-F7e.




Mitte 2009 sah es schon so aus...

...der KENWOOD TS-440S/AT musste einem ICOM IC-746 weichen.





Bis November 2011 sah mein Shack so aus: